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Kein gutes Jahr für Tabak-Anleger

12.01.2018

Aktien der Zigaretten-Konzerne relativ schwach / Unternehmen sind solide Dividendenzahler

MAINZ // Kein sehr gutes Jahr war 2017 für alle, die etwas Geld in Tabak-Aktien investiert hatten. Lediglich die Titel von BAT konnten mit 7,4 Prozent für ein kleines Plus auf dem Kurszettel sorgen. Zum Vergleich: Der deutsche Blue-Chip-Index Dax legte im gleichen Zeitraum immerhin 13,6 Prozent zu, der deutlich breitere MSCI World brachte es sogar auf einen Zuwachs von 19,7 Prozent.

Philip Morris beendete das zurückliegende Jahr praktisch auf dem Startniveau, wobei die Aktien zwischenzeitlich über 20 Prozent gewonnen hatten. Aber: Viele Anleger sind verunsichert wegen einer Studie zu Iqos und durch den neuen Kurs des Managements in Sachen „rauchfreie Zukunft“.

Die Anteilsscheine von Altria (-7,2 Prozent), Imperial (-11,6 Prozent) und Japan Tobacco (-12,1 Prozent) gaben nach. Die Gründe liegen vor allem einerseits in Währungsschwankungen, andererseits in der Furcht der Investoren vor einem weiteren Rückgang der Zigarettenverkäufe. Dennoch: Die Aktien der Tabak-Konzerne sind als dividendenstarke Dauerläufer auch für Kleinanleger interessant.

 

Dieser Artikel erschien ursprünglich auf dtz-online.de.