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KommR MMag. Dr. Peter Leimer mit dem Direktor der Wirtschaftskammer Wien, Mag. Meinhard Eckl (links) und dem Vizepräsidenten der Wirtschaftskammer Wien, KommR DDr. Anton G. Ofner (rechts)

„Ritterschlag“ für den Teamplayer

11.01.2018

Dem „Sir“ der Tabakbranche, Peter Leimer, wurde der Berufstitel Kommerzialrat verliehen. Die Entscheidung findet rundum nur Zustimmung.

Ein Fußballspiel im Jugendalter war eines der prägenden Erlebnisse für den im oberösterreichischen Perg geborenen Peter Leimer: Im Stadtderby zwischen seinem ASKÖ Perg und Lokalrivalen Union Perg gelangen dem Stürmer in einem Spiel gleich fünf Tore – das Match ging jedoch mit 5:6 verloren. Die Worte seines damaligen Trainers wurden zum Credo fürs ganze Leben: „Erfolg kann man nur haben, wenn das ganze Team funktioniert!“ Etwas, das sich der mittlerweile 54-Jährige hinter die Ohren schrieb – und in seinem Leben beruflich und privat in die Tat umsetzte.

In die Tabakbranche war der mehrfache Akademiker zu Jahresbeginn 1992 eingestiegen – als Assistent des Leiters in der Rechtsabteilung der Austria Tabak Generaldirektion. Über mehrere Stationen bei der Austria Tabak, tobaccoland und Trafiknet führte ihn sein Weg in die on market Service GmbH (OMS), wo Leimer aktuell als Eigentümer und Geschäftsführer erfolgreich tätig ist.

Gemeinsames im Fokus. In all diesen Funktionen behielt der „Sir“ der Branche aber stets das Gemeinsame im Fokus, wie er im Gespräch mit Filterlos betont: „Nur wenn alle an einem Strang ziehen, sind wir stark. Das schaffen wir, indem wir einander zuhören und auf Augenhöhe begegnen, unser Denken auf Zukunftsperspektiven ausrichten, Lösungen suchen und diese dann so umsetzen, dass sie allen Beteiligten zugute kommen!“ Besonders wichtig war und ist Leimer stets die Begegnung mit Menschen – „das war schon in der Bäckerei meiner Großeltern so, und die Trafik als Treffpunkt für Menschen ist dafür ein ganz besonders geeigneter Ort!“

Viele Leimer-Ideen wurden Umsatzbringer. Mit seinem zukunftsorientierten Denken hat Leimer das Angebot der Trafiken in den vergangenen Jahrzehnten maßgeblich mitgestaltet und dafür gesorgt, dass das Abdriften ganzer Produktgruppen, die einst wichtige Standbeine für den wirtschaftlichen Erfolg der Trafikanten waren, ausgeglichen werden kann. Prepaid-Produkte, Getränke und Süßwaren, die Autobahn-Vignette, Telemetrie am Automaten, die Trafik als Kartenbüro – für all diese Entwicklungen hatte Peter Leimer führend seine Hände im Spiel.

Wichtige Einnahmequellen. Anfangs oft belächelt oder gar für unnötig erachtet, sind diese Produkte inzwischen für viele Trafikanten wichtige Einnahmequellen, seit das Geschäft mit Lotto und Zeitschriften dank der übermächtigen Online-Konkurrenz immer mehr einbricht. Und diverse Diskussionen um Rauchverbote und stets neue Restriktionen lassen ja auch für den Tabakmarkt nicht unbedingt eine neue Hochblüte erwarten.

Familienmensch und Sportler. Was macht der frischgebackene Kommerzialrat eigentlich, wenn er gerade Freizeit hat? „Das Wichtigste für mich ist meine Familie – meine Frau Marianne, mit der ich seit 1991 verheiratet bin, sowie meine beiden 25 beziehungsweise 23 Jahre alten Töchter Anna-Maria und Marlene. Außerdem betreibe ich gerne Sport, vor allem Radfahren, Fußballspielen und Skifahren. Ganz wichtig ist mir auch die Pflege meiner Freundschaften!“ Und Freunde hat Peter Leimer sowohl in der Tabakbranche als auch außerhalb jede Menge.

„Mensch mit Handschlagsqualität“. Und so gönnen ihm wirklich alle seinen „Ritterschlag“. Was Peter Leimer aus Sicht seines Umfelds auszeichnet, bringt der Wiener Trafikanten-Gremialobmann Andreas Schiefer, eine der Triebfedern hinter der Titelverleihung zum Kommerzialrat, auf den Punkt: „Er ist eine der mittlerweile leider selten gewordenen Persönlichkeiten mit Handschlagsqualität, hat stets auch das Wohl des einzelnen Trafikanten im Blick und stellt gemeinsame Anstrengungen zugunsten aller Marktbeteiligten immer über die Interessen eines einzelnen Großkonzerns!“

Schwung durch Innovationen. Zudem habe Leimer durch seine innovativen Ansätze immer wieder Schwung ins Geschäft gebracht – „auch wenn nicht alles funktioniert hat, aber ihm verdanken die Trafikanten viele Erfolge, die aus Sicht des wirtschaftlichen Überlebens nicht mehr wegzudenken sind!“ Und was wünscht Schiefer dem jahrzehntelangen Weggefährten? „Glück, Gesundheit – und dass er noch die eine oder andere Idee zum Wohl unseres Berufsstandes hat!“