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Copyright: Gajus/fotolia.com
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Engagiert, motiviert und miteinander für eine gute Sache – genau darauf baut das „WE-Konzept 2020“ auf.

Die Zukunftsstrategie

23.08.2017

Das neue WE-Konzept 2020 hat zum Ziel, die Trafiken als Geschäftsmodell so aufzustellen, dass sie auch in Zukunft überlebensfähig sind. Das Konzept setzt dabei auf die drei Säulen Weiterbildung, Onlinehandel und Partnermanagement.

Wer heutzutage seine Trafik auch durch schwierige Zeiten und vor allem zukunftsorientiert und profitabel führen möchte, braucht professionelle Management- und Marketinginstrumentarien. Aus diesem Grund hat der Vorstand der Wohlfahrtseinrichtung der Tabaktrafikanten (WE) gemeinsam mit Otto Koller, Unternehmensberater und Albatros Media-Geschäftsführer, ein besonderes Modell, das "WE-Konzept 2020" ausgearbeitet.

Zukunftsstrategie auf drei Säulen

Der Fokus des Konzepts liegt auf der Eigenständigkeit der Trafikanten. "Dieses Konzept ermöglicht es den Trafikanten, sich ihre gemeinsame Zukunft selbst zu gestalten und zwar strukturiert, professionell und gewinnbringend", erklärt Otto Koller im Gespräch mit Filterlos. Im Mittelpunkt dieses Konzepts steht der Trafikant. Getragen wird das Konzept von drei wesentlichen Säulen, dem WE-College, dem Onlinehandel sowie dem Partnermanagement.

WE-College

Motivierte, engagierte und gut geschulte Mitarbeiter sind eine der wichtigsten Komponenten jeder gut funktionierenden Trafik. Mit ihrer fachlichen Kompetenz und ihrer Freundlichkeit binden sie die Kunden an das Geschäft, was sich wiederum positiv auf den Umsatz auswirkt. Genau hier setzt das WE-College mit seinem umfangreichen Angebot an. Dabei wurde auf die spezielle Arbeitssituation der Trafikanten Rücksicht genommen. Neben sinnvollen Schulungsangeboten, Microtrainings und Vor-Ort-Coachings setzt das WE-Konzept 2020 vor allem auch auf Webinare. Der Vorteil: In kurzen Videosequenzen können sich Trafikanten und Mitarbeiter jederzeit wichtige Verkaufstools selber lernen und wertvolle Tipps, beispielsweise für Präsentation und Umsatzsteigerung, online konsumieren. Lange Anfahrten und Seminartage, an denen die Belegschaft wiederum in der Trafik fehlt, fallen weg.

Profitieren sollen die Trafikanten auch von sogenannten "Best-Practice-Beispielen": Koller dazu: "Trafikanten probieren ihre Ideen aus und teilen ihre wertvollen Erkenntnisse mit ihren Kollegen. Das stärkt einerseits das Know-how der Community und andererseits die Gemeinschaft selber. Und genau diese Bereiche gilt es auszubauen."

Der Onlinehandel

Ein zusätzliches Geschäftsfeld ergibt sich aus der Wechselwirkung aus stationärem Handel und Onlinehandel. Online sollen ergänzende Produkte zu den Artikeln in der Trafik angeboten werden, die nicht in Trafiken verkauft werden dürfen. Ein Beispiel: In der Trafik wird eine Sonnenbrille verkauft und online kann der Kunde die dazupassende Uhr im gleichen Design erwerben. Der Bestellvorgang läuft mittels Code, den der Kunde vom Trafikanten erhält, über die WE, die einen Onlinehandel betreiben darf. Derzeit werden laufend neue Produktgruppen erarbeitet.

Partnermanagement

Gemeinsam mit Projektpartnern in den Bereichen Sonnenschutz, Klima- und Alarmanlagen, Zigarettenautomaten u.v.m. arbeiten die WE und Otto Koller attraktive Pakete für Trafikanten aus. Hier kommt wieder die Community ins Spiel: "Je mehr Trafikanten sich engagieren, mittun und die Angebote nutzen, umso kostengünstiger werden die Angebote für alle", rechnet Koller vor und nennt als Beispiel das aktuelle "Rundum sorglos"-Paket der WE. "Je mehr Trafikanten eine Fassadenreinigung z.B. im Raum St. Pölten in Anspruch nehmen, umso weniger Kosten entstehen logischerweise für den einzelnen. Ziel ist es, dass sich die Trafikanten statt als Einzelkämpfer als Teil einer Community erleben und davon bestmöglich profitieren", sagt Otto Koller abschließend.